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Bärlauch (Allium ursinum) ist eine einheimische Pflanze aus der Familie der Lauchgewächse. Als bewährtes Heil- und Gewürzkraut spielt Bärlauch in der mitteleuropäischen Volksmedizin schon seit jeher eine große Rolle.
Botanik
Bevorzugter Standort der im Frühjahr blühenden Pflanze sind feuchte, schattige Laub- und Auwälder, worauf auch die volkstümliche Bezeichnung ?Waldknoblauch? hindeutet. Die Blütenfarbe ist weiß. Das Aussehen des Blattes ähnelt dem des Maiglöckchens und der Herbstzeitlosen, weshalb es schon zu Verwechslungen und Vergiftungsfällen gekommen ist. Eindeutig erkannt werden kann der Bärlauch an seinem knoblauchähnlichen Geruch, der beim Zerreiben der Blätter deutlich wahrzunehmen ist.
Inhaltsstoffe
Im Bärlauch finden sich schwefelaktive Substanzen in hoher Konzentration. Es wurden sehr viel höhere Schwefelgehalte als für Knoblauch festgestellt. Hauptinhaltsstoff ist das Methyl-L-cysteinsulfoxid. Daneben finden sich noch eine Reihe anderer bioaktiver Stoffe wie Gammaglutamylpeptide, Flavonoide, Adenosin und in geringer Menge Prostaglandine.
Ernährungsmedizinische Aspekte
Der menschliche Organismus benötigt Schwefel zur Produktion von Enzymen, die Giftstoffe abbauen und vor schädigenden Substanzen schützen. Von besonderer Bedeutung hierbei ist das schwefelhaltige Tripeptid Glutathion. Es reagiert mit dem jeweiligen Giftstoff zu einem wasserlöslichen Produkt, das anschließend über die Nieren ausgeschieden werden kann. Ein Mangel an Glutathion erhöht dementsprechend die Toxizität der Giftstoffe, da sie länger im Körper verweilen. Glutathion ist aber auch in hohem Maße in der Lage freie Radikale unschädlich zu machen. Es stellt dadurch einen wirksamen Schutz der Körperzellen vor oxidativen Schädigungen dar. Eine weitere Möglichkeit des Organismus, giftige Stoffe für eine Ausscheidung zugänglich zu machen, besteht in der enzymatischen Kopplung an aktivierte Schwefelsäure. Zur Sicherstellung dieser Entgiftungsreaktion ist ebenfalls ein ausreichender Schwefelpool im Körper notwendig. Viele schwefelhaltige Verbindungen sind in der Lage, Schwermetalle komplex zu binden. Dadurch werden die Schwermetalle, die normalerweise sehr lange im Körper verweilen, einer Ausscheidung zugänglich gemacht. Aus all diesen Gründen ist eine schwefelreiche Ernährung von großer Bedeutung, um die Entgiftung des Körpers von schädlichen Substanzen sicherzustellen. Durch seinen besonders hohen Gehalt an schwefelhaltigen Inhaltsstoffen trägt Bärlauch zur Versorgung des Körpers mit Schwefel bei.
Nahrungsergänzung von höchster Qualität
Zur Produktion von Bärlau® wird nur Ausgangsmaterial höchster Güteklasse aus kontrolliertem Anbau verwendet. Die Herstellung erfolgt nach standardisierten Verfahren, deren Einhaltung ständigen Kontrollen unterliegt. Die gleichbleibende Qualität des Produkts wird durch Endkontrolle jeder Charge überprüft.
Einnahmeempfehlungen
2 bis 3-mal täglich 1 Teelöffel voll einnehmen.
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